Ein Notar ist eine Vertrauensperson und erfüllt wichtige Aufgaben. Aber wie in jeder Berufsgruppe gibt es leider auch dort vereinzelt   >> Schwarze Schafe <<  , die sehr kreativ bei der Vertragsgestaltung sind, um die abrechenbaren Notarkosten unrechtsmäßig in die Höhe zu treiben. 

Sie sollten daher diese  -   4 Grundregeln (Tipps)  -  bei der Beauftragung eines Notars unbedingt beachten.


VORSICHT - VORSICHT - VORSICHT  


1. Tipp : 
>> Bestehen Sie  auf eine - eindeutige Überschrift - auf der Urkunde, z.B. Ehevertrag, Übertragung von Gesellschaftsanteilen, Testament etc.. Wenn als Überschrift lediglich "Verhandeltaufgeführt ist, ist äußerste Vorsicht geboten.

2. Tipp :
>> Lassen Sie sich  unbedingt vor der Beauftragung ein - dediziertes Angebot - machen, in dem der Gegenstand der Beurkundung, sowie die anfallenden Beurkundungskosten aufgeführt sind. Jeder seriöse Notar erstellt ein solches Angebot.   

3. Tipp : 
>> Bestehen Sie  darauf, dass der Notar bei der Protokollierung Ihre Änderungswünsche, z.B. das Streichen oder Ändern von Textenteilen, unmittelbar macht. - Brechen Sie sofort ab, - falls nicht.
>> Glauben Sie dem Notar nicht, wenn er Ihnen versichern will, dass die gewünschten Änderungen nicht rechtsrelevant seien und er mit der Protokollierung fortfahren möchte.
4. Tipp :  >> Unterlassen Sie  -  >>> SmallTalk (!!!) -  der nichts mit dem Beurkundungsauftrag zu tun hat.

→  Wenn Sie mit dem Verhalten eines Notars nicht einverstanden sind, sollten Sie sich bei der  >>>  Notarkammer   beschweren. Wenn Sie eine Notarrechnung reklamieren wollen, ist hierfür das  >>> Landgericht   zuständig. Beides geht sehr einfach und ist vollständig kostenlos. Sie benötigen keinen Anwalt.   


 (*)  Manfred Sündorf (privat), Darmstadt, Tel. 06151-981556, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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